Am 30.11. und 1.12.2010 findet in Rüsselsheim ein Branchenereignis ersten Ranges statt: Der Bund Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und die World Association of Newspapers and News Publishers (WAN-IFRA) laden gemeinsam zur „Zeitungsfabrik“ ein. Bei dieser Plattform für Verlagsentscheider und technische Verantwortliche geht es um Technologie, Organisationsformen und Prozessoptimierung für den Zeitungsverlag der Zukunft.
Wettbewerbsfähigkeit und Innovation hängen gerade in der sich rasant wandelnden Zeitungsbranche in besonderem Maße von der richtigen IT-Lösung ab. Deshalb gehören die neuesten Trends in der Informationstechnologie neben innovativen Organisationsstrukturen und dem wirtschaftlichen Potenzial von Kooperationen zu den Schwerpunkten der Konferenz. Kai Rutkowski ist als Branchenspezialist für Geschäftsprozessmanagement und IT-Systeme Mitglied des Expertenpanels „Quo vadis Verlags-IT?“. Dort werden vor allem Fragen der Investitionsstrategie diskutiert. Denn während die grundsätzliche Ausrichtung der IT in Verlags- und Medienhäusern trotz technischer Innovationen für einen längeren Zeitraum konstant geblieben ist, steht man jetzt vor der Aufgabe, in die richtigen Technologien für die grundlegend veränderten Geschäftsprozesse der Zukunft zu investieren. Kai Rutkowksi beleuchtet diese Herausforderung auf der Grundlage seines Erfahrungsschatzes aus zahlreichen IT-Projekten in Zeitungsverlagen. Für ihn spielt bei den IT-strategischen Überlegungen die radikale Vereinfachung von Prozessen eine zentrale Rolle: „Komplexe Strukturen, Arbeitsabläufe und Prozesse, die sich jetzt verfestigen, werden sich schon in wenigen Jahren als hinderlich erweisen. Nur die Reduktion von Komplexität kann aus den Medienhäusern agile Marktteilnehmer machen, die schnell genug auf die veränderten Anforderungen reagieren können.“
Weitere Informationen zur Veranstaltung „Die Zeitungsfabrik“ finden Sie unter www.zv-online.de/inhalt/mseminar323_fr.htm.